Wenn über die Rente geredet wird, gerät häufig einiges durcheinander. Und oft sind auch Vorurteile im Spiel. Wir helfen euch durchzublicken. Denn die gesetzliche Rentenversicherung bietet mehr, als ihr vielleicht denkt.
Man kann sich die Rentenkasse wie ein großes Sammelbecken vorstellen. Die Beitragszahler von heute kommen für die Rentner von heute auf. Aber wie funktioniert das eigentlich genau?
Das Umlageverfahren kann nur funktionieren, wenn genug Menschen in Deutschland Arbeit haben und Rentenbeiträge zahlen. Wichtig ist auch, dass das Verhältnis von Rentnern und Arbeitnehmern, also Beitragszahlern, stimmt. Darin liegt jedoch eine große Herausforderung.
Um im Alter eine gesetzliche Rente zu bekommen, muss man eine bestimmte Altersgrenze erreicht haben und mindestens fünf Jahre rentenversichert gewesen sein.
Am Anfang eures Berufslebens erhaltet ihr eine Sozialversicherungsnummer. Unter dieser Nummer werdet ihr bei der Rentenversicherung geführt.
Die gesetzliche Rentenversicherung wird von den Versicherten und Arbeitgebern verwaltet. Diejenigen, die die Beiträge zahlen, bestimmen also selbst, wo es bei den Rentenversicherungsträgern langgeht.