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Aktuelles Profil: Nadine ...

… ist 25 Jahre alt und will Beruf und Familie vereinbaren. Das ist nicht immer einfach, denn für ihre Tochter will sie sich mindestens genauso viel Zeit nehmen wie für ihren Job. Zumindest was die Rentenversicherung angeht, muss sie sich jedoch keine Sorgen machen. Die Erziehung von Kindern wird bei der späteren Rente berücksichtigt, um Nachteile auf dem Rentenkonto auszugleichen.

Der Staat zahlt für euch in den ersten drei Jahren Rentenbeiträge und erhöht damit euren Rentenanspruch. Aber auch vom 4. bis zum 10. Lebensjahr des Kindes wirkt sich die Zeit, die ihr für die Erziehung aufgebracht habt, positiv auf eure Rente aus.

Und noch einen Vorteil haben Kinder in Sachen Altersvorsorge: Nadine hat einen Riester-Vertrag abgeschlossen, sie zahlt monatlich bis zu vier Prozent ihres rentenversicherungspflichtigen Gehalts - oder mindestens 60 Euro - ein und bekommt dafür zusätzlich bis zu 154 Euro vom Staat obendrauf. Seit ihre Tochter da ist, bekommt sie zusätzlich 300 Euro vom Staat - das ist die Kinderzulage.

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  1. Kinder und Rente

    Kinder und Rente: Erziehung lohnt sich

    Wer Kinder bekommt, der möchte sich auch ganz oder zumindest mit einem guten Teil seiner Zeit um sie kümmern. Gerade wenn die Kinder noch ganz klein sind, bleiben viele Mütter oder Väter eine Zeitlang zuhause, bevor sie wieder ganz oder teilweise in den Job zurückkehren. Doch was bedeutet das für die Rente? Wer nicht arbeitet, zahlt schließlich auch nichts in die Rentenkasse ein – oder?

    Kindererziehungszeiten erhöhen die Rente

    Bestimmte Zeiten, in denen sich Männer oder Frauen um ihre Kinder kümmern, zählen auch für die Rentenversicherung. Sie erhöhen die spätere Rente. Diese Kindererziehungszeiten können auch zwischen Mutter und Vater aufgeteilt werden.

    Der Staat zahlt für die Erziehung und Betreuung eines Kindes Rentenbeiträge in die gesetzliche Rentenversicherung ein. Das gilt für die ersten drei Jahre nach der Geburt jedes Kindes, das ab dem 1. Januar 1992 geboren wurde. Ein Jahr Kindererziehung steigert derzeit die monatliche Rente in den alten Bundesländern um rund 28 Euro und in den neuen Bundesländern um rund 25 Euro.

    Die Kindererziehungszeit kann derjenige beantragen, der sich hauptsächlich um das Kind kümmert. In der Regel sind das die Mutter oder der Vater. Aber auch Adoptiv-, Stief- oder Pflegeeltern können diese Zeit beantragen und bekommen sie dann auf ihre Rente angerechnet.

    Familie und Job verbinden

    Viele Mütter oder Väter wollen nur eine kurze Babypause machen und dann wieder in den Job zurückkehren. Das lohnt sich auch mit Blick auf die Rente: Die Rentenansprüche, die man während der drei Jahre Kindererziehungszeit erwirbt, gehen auch dann nicht verloren, wenn ihr vor Ablauf dieser Zeit wieder anfangt zu arbeiten. Ganz im Gegenteil: Bis zu einer bestimmten Höhe werden die Rentenansprüche aus der Kindererziehungszeit nämlich zu denen aus dem Job hinzugezählt.

    Weitere Infos gibt es über die kostenlose Hotline 0800 1000 4800 oder im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung.de.


  2. Hilfe bei Unfall oder Krankheit

    Rehabilitation: Wieder fit werden für den Job

    Wenn ihr krank seid oder durch einen Unfall arbeitsunfähig werdet, dann zahlt der Arbeitgeber bis zu sechs Wochen lang Lohn oder Gehalt weiter. Danach hilft euch eure Krankenkasse. Aber auch die gesetzliche Rentenversicherung kann euch in diesem Fall unterstützen.

    Erstes Ziel: Wieder gesund werden

    Wenn eine Krankheit länger andauert oder zu einer Behinderung werden kann und die Gefahr besteht, dass ihr auf längere Sicht nur noch eingeschränkt oder gar nicht mehr arbeiten könnt, unterstützt euch die Rentenversicherung. Sie bietet euch zum Beispiel Rehabilitationsleistungen, um euch gesundheitlich wieder fit für einen Job zu machen.

    Neben der medizinischen Rehabilitation bietet die Rentenversicherung auch eine Vielzahl sogenannter „Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben“ an. Sie unterstützt beispielsweise den Arbeitgeber bei der Umgestaltung des Arbeitsplatzes, damit ihr trotz Behinderung weiter arbeiten könnt. Ist eine Umschulung oder Fortbildung nötig, übernimmt die Rentenversicherung die Kosten und zahlt in dieser Zeit ein monatliches Übergangsgeld. Sie finanziert sogar eure Unterkunft und Verpflegung, sollte der Ausbildungsort nicht in der Nähe eures Wohnorts liegen. Wenn all diese Maßnahmen nicht dazu führen, dass ihr wieder voll arbeiten könnt, unterstützt euch die gesetzliche Rentenversicherung mit einer Erwerbsminderungsrente dabei, euren Lebensunterhalt zu finanzieren.

    Lasst euch beraten

    Für die Rehabilitationsleistungen können neben der gesetzlichen Rentenversicherung unter anderem auch die Kranken- und Unfallversicherungen oder die Arbeitsagenturen zuständig sein. Experten findet ihr unter www.reha-servicestellen.de. Oder ihr wendet euch einfach an eine Auskunfts- und Beratungsstelle der Deutschen Rentenversicherung. Die Adressen findet ihr auf der Internetseite www.deutsche-rentenversicherung.de.


  3. Mini- und Ferienjobs

    Mini- und Ferienjob: heute jobben, für morgen punkten

    Wer im Monat nicht mehr als 450 Euro verdient, muss selbst nur geringe Abgaben an die Rentenversicherung zahlen. Wer bis zu dieser Grenze verdient, ist ein Minijobber und zahlt selbst nur einen Eigenbeitrag von 3,7 Prozent. Darüber hinaus zahlt euer Arbeitgeber zusätzlich einen Pauschalbetrag an die Sozialversicherung. Davon geht ein Teil an die Rentenversicherung. Und diese Beiträge kommen euch später zugute und erhöhen eure Rente – zumindest ein bisschen.

    Bei einem monatlichen Verdienst von 450 Euro liegt euer Eigenbeitrag bei 16,65 Euro im Monat. Das bringt dann mehr für die Rente und außerdem seid ihr als Minijobber förderberechtigt bei der Riester-Rente. Das heißt ihr habt Anspruch auf die staatliche Förderung von bis zu 154 Euro im Jahr. Auf Antrag könnt ihr euch von dem Eigenbetrag zur Rentenversicherung befreien lassen – euer Rentenanspruch steigt dann jedoch weniger schnell. Und andere Vorteile der gesetzlichen Rentenversicherung gehen ebenfalls verloren. Erkundigt euch am besten bei einer Auskunfts- und Beratungsstelle der Rentenversicherung.

    Verdient ihr mehr als 450 und bis 800 Euro monatlich, dann seid ihr sozialversicherungspflichtig und zahlt Beiträge. Ihr müsst jedoch nicht den vollen Beitrag zahlen, sondern einen geringeren Beitrag, der im Verhältnis zum Einkommen steigt. Ihr befindet euch dann in der sogenannten Gleitzone. Den vollen Beitrag zur Rentenversicherung muss man erst zahlen, wenn man monatlich mehr als 850 Euro und mehr verdient.

    Weitere Infos gibt es auch unter http://www.minijob-zentrale.de.

    Ferienjobs für Schüler und Studenten

    Wenn ihr in den Ferien arbeiten wollt, dann solltet ihr auf ein paar Dinge achten. Denn als Schüler müsst ihr eigentlich die gleichen Sozialversicherungsbeiträge zahlen wie normale Arbeitnehmer.

    Wenn ihr aber nur in den Sommerferien arbeitet und damit kurzfristig beschäftigt seid, gilt eine Ausnahme. Wenn ihr nur drei Monate oder 70 Arbeitstage im laufenden Jahr jobben geht, müsst ihr keine Beiträge zahlen, egal wie viel ihr verdient. Ihr müsst jedoch vorher mit eurem Arbeitgeber festlegen, dass ihr nicht länger arbeiten werdet.

    Mehr dazu erfahrt ihr am kostenlosen Servicetelefon der Deutschen Rentenversicherung unter 0800 1000 4800 oder bei der Minijob-Zentrale unter 0355 2902 70799.


  4. Hinterbliebenenrente

    Hinterbliebenenrente: Hilfe, wenn die familiäre Unterstützung wegfällt

    Kinder können in der Regel längstens bis zu einem Alter von 27 Jahren eine Waisenrente der gesetzlichen Rentenversicherung bekommen, wenn sie einen oder beide Eltern verlieren. Voraussetzung dafür ist, dass der verstorbene Elternteil mindestens fünf Jahre in der gesetzlichen Rentenversicherung versichert war.

    So lange wird Waisenrente gezahlt

    In der Regel wird die Waisenrente bis zu eurem 18. Geburtstag gezahlt. Wenn ihr dann aber noch zur Schule geht, eine Ausbildung macht oder studiert, bekommt ihr die Waisenrente weiter gezahlt, in der Regel aber längstens bis ihr 27 Jahre alt seid. Auch wenn ihr ein freiwilliges soziales Jahr, ein freiwilliges ökologisches Jahr oder den Bundesfreiwilligendienst leistet, könnt ihr eine Waisenrente über den 18. Geburtstag hinaus beziehen.

    Für freiwillig Wehrdienstleistende kann es eine Ausnahme geben: Wenn ihr eure Ausbildung (Schule, Studium oder Berufsausbildung) für den freiwilligen Wehrdienst unterbrecht, dann werden die Rentenzahlungen, die eigentlich mit 27 Jahren enden, um genau diese Zeit verlängert. Denn während des Wehrdiensts bekommt man keine Waisenrente. Dabei verlängert sich die Waisenrente jedoch maximal um sechs Monate – die Zeit des früheren Grundwehrdiensts.

    Waisenrente und eigenes Einkommen

    Wenn ihr älter als 18 seid, Waisenrente bekommt und Geld verdient, müsst ihr Folgendes wissen: Wenn das Einkommen eine bestimmte Grenze übersteigt, wird es auf die Waisenrente angerechnet. Die fällt dann geringer aus. Wohnt ihr in den alten Bundesländern, dürft ihr 503,54 Euro im Monat hinzuverdienen, ohne dass die Rente gekürzt wird. In den neuen Bundesländern sind es rund 464,46 Euro.

    Wenn ihr studiert und nach dem BAföG gefördert werdet, wirkt sich die Waisenrente darauf aus: Ein Anteil von 125 Euro eurer Waisenrente wird bei der BAföG-Berechnung nicht berücksichtigt, der Rest wird angerechnet.


  5. Ausland und Rente

    Rentenversichert im Ausland: Kulturschock – aber sicher

    Egal ob Praktikum, Austauschsemester oder gleich ein richtiger Job – viele wollen gern eine längere Zeit im Ausland verbringen. Kein Wunder, denn eine neue Kultur ist spannend und die Landessprache lernt man sozusagen aus erster Hand. Und es klingt einfach mal gut sagen zu können: „Ich habe ein Jahr in Spanien gelebt“.

    Es ist in den letzten Jahren immer leichter geworden, ins Ausland zu gehen. Das gilt besonders dann, wenn ihr in ein Land gehen wollt, das Mitglied der Europäischen Union ist. Die Sozialversicherungssysteme sind in den Ländern allerdings recht verschieden. Was bedeutet das für die Rente?

    Rentenversicherung im europäischen Ausland

    In Europa gibt es das „Europäische Gemeinschaftsrecht“, das verhindern soll, dass ihr während eures Auslandsaufenthalts sozialversicherungsrechtliche Nachteile habt. Das bedeutet: Die Zeit, die ihr im Ausland arbeitet, wird mit den Zeiten in Deutschland zusammengerechnet und in der Regel für euren Rentenanspruch berücksichtigt. Diese gemeinsame Regelung gilt in allen Staaten der Europäischen Union (EU), den Staaten des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) Island, Liechtenstein und Norwegen sowie in der Schweiz.

    Rentenversicherung außerhalb Europas

    Aber auch, wenn ihr in einem Land außerhalb der EU und des EWR arbeiten möchtet, sollen euch keine Nachteile entstehen. Deshalb hat Deutschland mit einigen Ländern Sozialversicherungsabkommen geschlossen, die ähnliche Regelungen enthalten. Wenn euer Arbeitgeber mit Sitz in Deutschland euch für eine Zeit von voraussichtlich nicht länger als 24 Monaten ins Ausland schickt, seid ihr für diese Zeit weiter nach deutschen Regelungen rentenversichert.

    Studieren im Ausland und Rente

    Wer im Ausland studieren möchte, kann sich diese Zeit ebenfalls für die Rente anrechnen lassen. Dabei besteht aber eine maximale Anrechnungsdauer. Wird das Studium als Teilzeitstudium absolviert, kann es nur berücksichtigt werden, wenn das Studium die meiste Zeit und Arbeitskraft in Anspruch nimmt.

    Beraten lassen

    Wer ins Ausland gehen will, sollte sich auf jeden Fall persönlich beraten lassen. Ihr könnt beim kostenlosen Servicetelefon 0800 1000 4800 anrufen oder euch in einer Auskunfts- und Beratungsstelle in eurer Nähe informieren. Infos findet ihr auch in den Broschüren Rente ohne Grenzen – arbeiten im Ausland und Leben und Arbeiten in Europa. Und wer noch mehr wissen will, klickt hier.

    Mit diesen Ländern hat Deutschland ein Sozialversicherungsabkommen geschlossen: Australien, Bosnien-Herzegowina, Brasilien, Chile, Indien, Israel, Japan, Kanada, Kosovo, Marokko, Mazedonien, Montenegro, Südkorea, Serbien, Tunesien, Türkei, Uruguay, USA.


  6. Zusätzliche Vorsorge

    Zusätzliche Vorsorge: Über die gesetzliche Rente hinaus

    Es ist wichtig, zusätzlich zur gesetzlichen Rente auch privat vorzusorgen – etwa mit der staatlich geförderten Riester-Rente oder der betrieblichen Altersvorsorge. So könnt ihr sicherstellen, dass ihr euren Lebensstandard auch im Alter haltet. Und je früher ihr mit der Altersvorsorge anfangt, desto mehr Geld bekommt ihr später ausbezahlt. Über die verschiedenen Möglichkeiten der zusätzlichen Altersvorsorge könnt ihr euch in den Auskunfts- und Beratungsstellen der Deutschen Rentenversicherung oder kostenlos unter der kostenlosen Servicenummer 0800 1000 4800 informieren.

    Vorsorge mit staatlicher Hilfe

    Wenn ihr privat mit einer Riester-Rente vorsorgt, fördert euch der Staat mit Zuschüssen und Steuervergünstigungen. Voraussetzung ist allerdings, dass ihr gesetzlich rentenversichert seid - zum Beispiel, wenn ihr einen Minijob habt und die Rentenversicherungsbeiträge eures Arbeitgebers durch eigene Zahlungen auf Pflichtbeiträge aufstockt. Auch Eltern mit Erziehungszeiten, Beamte oder versicherungspflichtige Selbstständige können gefördert werden. Bei Ehepaaren reicht es aus, wenn ein Partner die Anforderung erfüllt. Wenn beide in ihren Altersvorsorgevertrag mindestens 60 Euro im Jahr einzahlen, können beide auch die Riester-Förderung erhalten.

    Damit ihr die vollen Zulagen zur Riester-Rente bekommt, müsst ihr einen bestimmten Teil eures Bruttoeinkommens sparen – derzeit sind das vier Prozent eures Bruttoeinkommens im Vorjahr. Wer zu diesem Zeitpunkt kein oder nur ein sehr geringes Einkommen hatte, muss mindestens 60 Euro als Eigenbetrag zahlen, um die volle Zulage zu bekommen.

    Diese Zulage zur Riester-Rente hat der Staat festgesetzt. Werden die Voraussetzungen für die volle Förderung erfüllt, bekommt man eine Zulage von 154 Euro im Jahr. Wer für seine Kinder Kindergeld erhält, bekommt noch mal 185 Euro pro Kind dazu. Für alle ab dem 1. Januar 2008 geborenen Kinder beträgt die Zulage sogar 300 Euro pro Jahr. Wer als Berufseinsteiger unter 25 Jahren mit einem Riester-Vertrag vorsorgt, kann einmalig einen Bonus von 200 Euro bekommen. Die Zulagen werden anteilig gekürzt, wenn ihr weniger als den vorgeschriebenen Betrag spart. Mindestens müsst ihr aber 60 Euro einzahlen.

    Neben den Zulagen vom Staat könnt ihr auch noch Steuern sparen, weil ihr einen Teil eures Einkommens für die Altersvorsorge verwendet – und das wird steuerlich gefördert. Es gibt außerdem die Möglichkeit, die eigenen vier Wände mit einem Riestervertrag zu finanzieren.

    Beispiel: So funktioniert die Riester-Rente

    Ihr seid Single, kinderlos, habt einen guten Job und damit einen Anspruch auf die Riester-Rente. Euer Bruttoeinkommen beträgt 2.000 Euro im Monat. Macht im Jahr 24.000 Euro. Ihr müsst davon vier Prozent (inklusive der Zulagen) in die Riester-Rente stecken, um die volle Förderung zu erhalten. Also im Jahr 960 Euro. Die Grundzulage, die ihr pro Jahr bekommt, beträgt 154 Euro. Diese könnt ihr von den 960 Euro abziehen. Ihr selbst zahlt also nur noch 806 Euro ein.

    Zusätzlich könnt ihr dann im Folgejahr beim Lohnsteuerjahresausgleich oder der Einkommenssteuererklärung die gezahlten Altersvorsorgebeiträge angeben und dadurch noch eine Steuerrückzahlung erhalten.

    Bei der Riester-Rente ist das gesparte Kapital auch abgesichert, wenn ihr Arbeitslosengeld II („Hartz IV“) bezieht: Seid ihr arbeitslos, dann ist eure steuerlich geförderte Riester-Rente geschützt. Auch wenn ihr Arbeitslosengeld II bekommt, könnt ihr den Vertrag mit geringen Beiträgen weiterlaufen lassen.

    Der Chef macht mit – betriebliche Altersvorsorge

    Seit 2002 hat jeder Arbeitnehmer das Recht auf eine betriebliche Altersvorsorge. Es gibt viele Formen dieser zusätzlichen Altersvorsorge: Ihr könnt zum Beispiel als Arbeitnehmer einen Teil eures Bruttogehalts sparen. Das Geld wird euch dann nicht ausgezahlt, sondern ohne vorherige Steuer- und Sozialversicherungsabzüge voll für euch gespart. In einigen Fällen zahlt der Arbeitgeber sogar etwas dazu. Da das aber von Fall zu Fall anders ist, solltet ihr mit eurem Chef oder mit jemandem aus der Personalabteilung sprechen. Mit der Abwicklung selbst habt ihr nicht mehr viel zu tun: Vom Vertragsabschluss mit der Versicherung bis zur Überweisung der Beiträge – das alles übernimmt euer Arbeitgeber.


  7. Services

    • Informationen zu Elterngeld, Kindergeld und anderen Themen gibt es auf den Seiten des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ):
      www.bmfsfj.de
    • Eine Übersicht zum Thema Familie und Arbeitswelt findet ihr ebenfalls auf den Seiten des BMFSFJ:
      www.bmfsfj.de
    • Das Ministerium bietet im sogenannten Familien-Wegweiser auch eine Übersicht aller Leistungen für Familien:
      www.familien-wegweiser.de
    • In der Broschüre "Kindererziehung - Ihr Plus für die Rente" informiert die Deutsche Rentenversicherung darüber, wie Kindererziehungszeiten bei der Rente angerechnet werden:
      www.deutsche-rentenversicherung-bund.de
    • Auch die Broschüre "Rente - Jeder Monat zählt" der Deutschen Rentenversicherung enthält zum Thema Kindererziehung und Rente wichtige Informationen für junge Eltern:
      www.deutsche-rentenversicherung.de
    • In diesem Zusammenhang lohnt auch ein Blick in die Broschüre "Was wir für Familien tun" der Deutschen Rentenversicherung:
      www.deutsche-rentenversicherung.de

  8. Umfrage: Wofür arbeitet ihr?

    Wofür arbeitet ihr? In unserer Online-Umfrage findet ihr Beispiele für Ziele, die man sich setzen kann oder eben auch nicht - welches Ziel ist euch am allerwichtigsten? Macht mit


Weiterführende Informationen

Zeitung

Riester-Rente: Mit fünf Euro im Monat bist du dabei

September 2014 - Auch wer noch nicht toll verdient, kann sich eine Riester-Rente leisten und staatliche Zulagen erhalten. Auch Schüler dürfen schon eine Riester-Rente abschließen.

Zeitung

Rentenkonto: alle Daten für die Rente

September 2013 - Die Deutsche Rentenversicherung führt für euch ein Rentenkonto. Es enthält alle Informationen, die später für die Berechnung eurer Rente wichtig sind.

Zeitung

Kinder erziehen erhöht den Rentenanspruch

Februar 2013 - Rentenansprüche, die ihr während der Erziehungszeit erwerbt, gehen euch nicht verloren, wenn ihr schon vor Ablauf dieser Zeit an den Arbeitsplatz zurückkehrt.