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Glossar

Wenn ihr anfangt, euch mit dem Thema Rente zu beschäftigen, tauchen auf einmal viele Begriffe auf, die ihr vielleicht noch nicht kennt. Wie zum Beispiel Umlageverfahren oder Rentenformel. Diese und weitere wichtige Begriffe wollen wir euch im Glossar erklären.

Buchstaben

Elterngeld

Der Staat zahlt dir als Berechtigtem in der ersten Zeit nach der Geburt deines Kindes Elterngeld, um dich bei der Betreuung finanziell zu unterstützen. Elterngeld kannst du je nach Modell zwischen 14 und 24 Monate lang bekommen. Wie hoch es ausfällt, hängt von deiner persönlichen Lebenssituation, deinem bisherigen Einkommen und der gewählten Elterngeld-Variante ab: Je nach Einkommen beträgt das Elterngeld mindestens 300 und höchstens 1.800 Euro. Mehr Infos findet Du hier: familienportal.de/familienportal/familienleistungen

Elternzeit

Elternzeit ist eine Auszeit vom Berufsleben für Eltern, die ihr Kind selbst betreuen und erziehen. Beschäftigte haben unter bestimmten Voraussetzungen Anspruch auf drei Jahre Elternzeit. Diese drei Jahre kannst du aufteilen – in bis zu drei Abschnitte ab der Geburt bis zum 8. Geburtstag deines Kindes. Du kannst in dieser Zeit entweder ganz zu Hause bleiben oder du reduzierst deine Arbeitszeit. Nach der Elternzeit kannst du in der Regel an deinen alten Arbeitsplatz zurückkehren. Elternzeit ist unbezahlt – es sei denn, du arbeitest in Teilzeit weiter. Du kannst während der Elternzeit aber Anspruch auf Elterngeld haben.

Entgeltpunkte

Entgeltpunkte sind wichtig für die Berechnung eures Rentenanspruchs. Verdient ihr in einem Jahr genau wie der Durchschnitt aller Versicherten, erhaltet ihr einen Entgeltpunkt – sind eure versicherten Einkommen höher oder geringer, werden eurem Rentenkonto mehr oder weniger Entgeltpunkte gutgeschrieben. Für 2018 beträgt das vorläufige Durchschnittsentgelt 37.873 Euro.

Entgeltumwandlung

Mit der Entgeltumwandlung (genauer Bruttoentgeltumwandlung) kannst du im Rahmen der betrieblichen Altersvorsorge über deinen Arbeitgeber fürs Alter vorsorgen. Ein Teil deines Bruttogehalts fließt dabei in einen Vorsorgevertrag, den dein Arbeitgeber für dich abgeschlossen hat. Dadurch sinkt dein Bruttogehalt. Wenn du weniger Bruttogehalt hast, musst du auch weniger Sozialversicherungsbeiträge und weniger Steuern zahlen. Bis zu vier Prozent der jährlichen Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung kannst du sozialabgabenfrei in die betriebliche Altersvorsorge stecken. Und für bis zu acht Prozent musst du keine Steuern zahlen. Dafür werden dir später Steuern und Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung von der Betriebsrente abgezogen. Nachteil: Wenn du heute weniger Sozialabgaben wie Rentenbeiträge oder Beiträge zur Arbeitslosenversicherung zahlst, hast du auch weniger Ansprüche auf die Leistungen. Das heißt: Arbeitslosengeld, Krankengeld und Elterngeld fallen geringer aus und du bekommst später weniger gesetzliche Rente.

Erziehungszeiten

Siehe Kindererziehungszeiten

Erwerbsminderung

Erwerbsgemindert bist du, wenn du wegen Krankheit oder Behinderung auf nicht absehbare Zeit nur eingeschränkt arbeiten kannst. Wichtig ist dabei, wie viele Stunden du täglich arbeiten kannst. Sind es weniger als drei Stunden, bist du voll erwerbsgemindert. Bei drei bis sechs Stunden bist du teilweise erwerbsgemindert. Du hast dann unter bestimmten Voraussetzungen einen Anspruch auf eine volle oder teilweise Erwerbsminderungsrente. Mehr Informationen zum Thema Erwerbsminderung findet ihr auf den Seiten der Deutschen Rentenversicherung.

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