Rentenblicker - Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung

Navigation und Suche

Hauptinhalt

Glossar

Wenn ihr anfangt, euch mit dem Thema Rente zu beschäftigen, tauchen auf einmal viele Begriffe auf, die ihr vielleicht noch nicht kennt. Wie zum Beispiel Umlageverfahren oder Rentenformel. Diese und weitere wichtige Begriffe wollen wir euch im Glossar erklären.

Buchstaben

Kapitaldeckungsverfahren

Die private und betriebliche Altersversorgung finanziert sich vorwiegend über das Kapitaldeckungsverfahren. Dabei werden eure eingezahlten Beiträge angespart und später als Rente ausgezahlt. Die gesetzliche Rente finanziert sich dagegen über das Umlageverfahren.

Kinder- und Jugendreha

Viele Krankheitsbilder können dich in Schule, Ausbildung und Alltag erheblich einschränken. Eine medizinische Rehabilitationsmaßnahme der Deutschen Rentenversicherung kann dir helfen, deine Gesundheit und Leistungsfähigkeit wiederherzustellen oder zu verbessern – damit du in der Schule und im Beruf voll durchstarten kannst. Genaueres erfährst du auf kinderreha.drv.info.

Kindererziehungszeiten

Wer Kinder erzieht und deswegen nicht oder weniger arbeitet, soll bei der Rente nicht benachteiligt werden. Deswegen rechnet die Deutsche Rentenversicherung für dich bis zu drei Jahre der Kindererziehung an, die auf deinem Rentenkonto gutgeschrieben werden. Dafür bekommst du drei Entgeltpunkte. Auch Kindererziehung bis zum 10. Lebensjahr kann sich positiv auf deine Rente auswirken.

Kinderzulage

Wenn du Mutter oder Vater bist und über die Riester-Rente fürs Alter vorsorgst, zahlt der Staat dir die Kinderzulage. Die Kinderzulage wird dabei aber immer nur an einen Elternteil gezahlt, in der Regel an den Teil, der auch das Kindergeld bekommt. Für jedes nach 2008 geborene Kind bekommst du 300 Euro im Jahr. Das Geld fließt direkt in deinen Riester-Vertrag.

Krankenversicherung

Die gesetzliche Krankenversicherung ist zusammen mit der Rentenversicherung der wichtigste Zweig der Sozialversicherung in Deutschland. Sie springt nicht erst ein, wenn du krank bist, sondern finanziert auch Angebote zur Prävention, wie Sportkurse oder Gesundheitskurse. Bist du krank, zahlt sie Medikamente und Arztbesuche – und wenn du länger krank bist, auch Krankengeld als Ersatz für den entfallenden Arbeitslohn. Jeder Arbeitnehmer ist automatisch gesetzlich krankenversichert. Die Krankenkasse kannst du dir aussuchen. Die Krankenkassenbeiträge gehen jeden Monat mit den anderen Sozialversicherungsbeiträgen von deinem Bruttolohn ab. Du zahlt die eine Hälfte und dein Arbeitgeber zahlt die andere Hälfte der Beiträge für dich. Das gilt ab 2019 auch für den Zusatzbeitrag deiner Krankenkasse.

Krankheit

Auch Zeiten der Krankheit zählen für die Rente mit. Bei längerer Krankheit zahlt euer Arbeitgeber oder eure Krankenkasse weiterhin Beiträge für euch in die Rentenversicherung ein.

Künstlersozialkasse

Die Künstlersozialkasse (KSK) ist Teil der Sozialversicherung in Deutschland. Künstler, Journalisten und Autoren, die selbstständig sind, haben durch die KSK Zugang zur gesetzlichen Kranken-, Renten- und Pflegeversicherung. Die Versicherten zahlen dabei nur einen Beitragsanteil – so wie Arbeitnehmer. Die KSK stockt die Beiträge auf – unter anderem aus Geld, das sie von den Unternehmen bekommt, die die Kunst und Texte verwerten. Die KSK leitet die Beiträge an die Krankenkasse ihrer Mitglieder und an die gesetzliche Renten- und Pflegeversicherung weiter.

Kurzfristige Beschäftigung

Die „Kurzfristige Beschäftigung“ ist ein spezielles Arbeitsverhältnis, für das bestimmte Regeln gelten: Du darfst im Laufe eines Jahres nicht mehr als drei Monate (bei einer 5-Tage-Woche) oder insgesamt 70 Arbeitstage arbeiten. Das muss im Arbeitsvertrag so geregelt sein. Kurzfristige Beschäftigung ist nicht sozialversicherungspflichtig, das heißt du musst keine Beiträge für Arbeitslosen-, Renten-, Pflege- und Krankenversicherung zahlen. Außerdem musst du auf deine Einkünfte keine Steuern zahlen. Wie viel du verdienst, spielt – anders als beim Minijob – keine Rolle.

Mehr dazu erfährst du im Erklärvideo Ferien- und Nebenjobs.

Rentenblicker: Profile im Überblick