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Auf und davon: Auslandsaufenthalt bei Ausbildung und Job

April 2013 - Viele Jugendliche und junge Erwachsene zieht es heutzutage während ihrer schulischen und beruflichen Ausbildung oder während der Erwerbstätigkeit vorübergehend ins Ausland. Eine sehr wichtige Entscheidung im Leben eines Jugendlichen, wird man doch viele neue Kontakte knüpfen, andere Kulturen kennenlernen und seinen Horizont erweitern.

Wenn ihr ins europäische Ausland geht, ist das in Bezug auf die Rente unkompliziert: Denn in der Europäischen Union soll keiner sozialversicherungsrechtlich benachteiligt werden. Die Zeit, in der ihr im Ausland arbeitet, wird für euren Rentenanspruch berücksichtigt – das gilt in allen 27 Staaten der Europäischen Union plus Norwegen, Island, Liechtenstein sowie der Schweiz. Darüber hinaus hat Deutschland mit weiteren Ländern Abkommen geschlossen, damit Arbeitnehmer auch dort keine Nachteile haben. Immer mehr Auszubildende absolvieren einen Teil ihrer Ausbildung im Ausland. In diesem Fall zahlt der Ausbilder während dieser Zeit weiterhin Beiträge an die Deutsche Rentenversicherung.

Bei Praktika oder anderen Programmen, wie etwa Work-and-Travel, gelten aber die Rechtsvorschriften des jeweiligen Landes.

Für die Rente zählt neben der Ausbildung im Ausland auch die Zeit, in der ihr im Ausland studiert. Hier werden nach eurem 17. Lebensjahr höchstens acht Jahre für Schule oder Studium berücksichtigt. Ein Studium oder einen schulischen Aufenthalt im Ausland müsst ihr nicht vorher bei der Deutschen Rentenversicherung anmelden.

Weitere Informationen unter:

www.deutsche-rentenversicherung.de

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