Rentenblicker - Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung

Navigation und Suche

Hauptinhalt

Alles unter einem Hut: Die Teilzeitausbildung

Mai 2015 – Eine Ausbildung nimmt ganz schön viel Zeit in Anspruch. Ob man nun gerade im Betrieb arbeitet oder für die nächste Prüfung in der Berufsschule lernt – eigentlich ist man rund um die Uhr beschäftigt. Aber manchmal muss die Ausbildung zurückstehen. Etwa, wenn du ein Kind bekommst, einen pflegebedürftigen Angehörigen betreust oder selbst gesundheitliche Probleme hast.

Weniger Stunden im Unternehmen

Dann kannst du eine Ausbildung in Teilzeit machen. Das heißt, dass du als Azubi in Absprache mit deinem Unternehmen weniger Stunden pro Woche arbeitest. Statt der üblichen 40 Stunden sind es dann zwischen 20 und 35. Bei vielen wird die Zahl der Stunden auf 30 verringert. An der Zeit in der  Berufsschule ändert das aber nichts. Eine Ausbildung in Teilzeit ist in der Regel in allen Berufsausbildungen des dualen Ausbildungssystems möglich. Dual nennt man die Ausbildungen, die in Unternehmen und Berufsschule stattfinden. 

Ausbildungszeit verlängert sich nicht automatisch

Je nachdem, wie viel weniger Zeit du im Unternehmen verbringst, kann das deine Ausbildungszeit verlängern. Das hängt auch von den Ausbildungsinhalten und deinen Vorkenntnissen ab, also zum Beispiel, welchen Schulabschluss du hast und ob du vor der Ausbildung bereits  Berufserfahrung gesammelt hast.

Arbeitest du weniger, wird dir möglicherweise auch dein Gehalt gekürzt. Sollte das Gehalt nicht mehr für deinen Lebensunterhalt ausreichen, kannst du staatliche Hilfen wie Berufsausbildungsbeihilfe beantragen.

 

#Teilzeitausbildung: Bei einer Ausbildung in Teilzeit arbeitest du weniger Stunden pro Woche in deinem Ausbildungsbetrieb.

#Ausbildung #Teilzeit

 

 

Weiterführende Informationen