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Paragrafen plus Praxis

Einige Rentner studieren. Philipp macht es umgekehrt. Er ist Student bei der Rentenversicherung.

September 2016 – Sein Schritt in die Rente begann für Philipp Fritz sehr feierlich im Anzug. So startete für den 22-Jährigen der erste Tag bei der Deutschen Rentenversicherung (DRV). Den Anzug braucht es jetzt nicht mehr – schließlich ist er jetzt Student.

Bei der Deutschen Rentenversicherung macht er nun das duale Studium „Bachelor of Laws (Sozialverwaltung - Rentenversicherung)“. Aufgebaut ist es als ständiger Wechsel von reinen Vorlesungszeiten an der Hochschule für Polizei und Verwaltung und Praktika bei der DRV. „Erst lernt man die Theorie, dann geht es in die Praxis. Das ist eine gute Verknüpfung“, sagt Philipp. So wollte er es haben. Denn er kennt auch die „normale“ Uni. Die hat ihn eher abgeschreckt. „Ich gehörte zu einem Abi-Doppeljahrgang. Die Uni war entsprechend sehr überfüllt. Das war mir zu unpersönlich.“ Obwohl die Rentenversicherung ein großer Arbeitgeber ist, ist die Ausbildung viel familiärer.

Unbedingt in die juristische Richtung

Eines war Philipp bei der Auswahl des Bachelor-Studiengangs wichtig: Er wollte unbedingt in die juristische Richtung. So kam er auf die Rentenversicherung. Die guten Übernahmeaussichten und die finanzielle Unabhängigkeit waren für ihn weitere Pluspunkte. Er wollte seinen Verwandten nicht auf der Tasche liegen. „Viele Studenten werden noch von ihren Eltern finanziert. Ich wollte selbstständig sein“.

Unter mehreren Praktika bei der DRV machte er auch ein dreiwöchiges im Betriebsprüfdienst. Dort hat es dem 22-Jährigen besonders gefallen: „Ich fand es super spannend. Da ist man im Außendienst unterwegs, in Betrieben und bei Steuerberatern. Später will ich in dieser Abteilung arbeiten.“ Dort prüft er, ob Betriebe die Sozialabgaben abführen und dies auch richtig tun.

Freunden weiterhelfen

In der Sozialversicherung geht es auch um Rente und Reha – und das sind keinesfalls nur Senioren-Themen. Diese Erfahrung hat Philipp schon im eigenen Freundeskreis gemacht. Einem Kumpel konnte er schon beim Thema Waisenrente, einem anderen beim Ausfüllen eines Reha-Antrags helfen. Und noch was zählt für ihn: Durch sein duales Studium kann Philipp in der derzeitigen Diskussion um Rente und Sozialversicherung mitreden – schließlich ist er jetzt Profi.

Mit sechs Jahren wollte Philipp ein ganz anderer Profi werden: Fußballprofi. „Hat zwar nicht geklappt, aber der Fußball ist mein größtes Hobby“, resümiert er. Dreimal die Woche spielt er im Verein. Aber ganz von der Sozialversicherung ist Philipp auch dann nicht weg. Denn auch hier ist sie ein Thema, zum Beispiel wenn es um eine Reha nach einer Verletzung geht.

 

#Studium zum Bachelor of Laws (Sozialverwaltung - Rentenversicherung): Das duale Studium dauert drei Jahre und ist im Modulsystem aufgebaut. Jedes Modul schließt mit einer Prüfung ab. Am Ende des Studiums steht die Bachelor-Arbeit.

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