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2016: Aus Wunsch wird Wirklichkeit

Januar 2016 – 2016 ist da! Hast du schon darüber nachgedacht, was du dieses Jahr anders machen willst? Und jetzt sag bloß nicht, dass du den Vorsatz hast, keine guten Vorsätze zu haben. Diesen Spruch lassen wir ab jetzt nicht mehr gelten. Jeder hat schließlich Vorsätze, will was besser machen, weiter kommen ... oder? Also, erster Vorsatz: Ein paar Vorsätze fassen, oder wenigstens einen.

1: Liste schreiben

Schon sind wir beim ersten Problem: Welcher Vorsatz soll es denn sein? Lösung: Aufschreiben, was dich schon immer gestört hat: das Verhältnis zu deinen Geschwistern, deine Unpünktlichkeit, null sportliche Ausdauer, dass du dich immer so schnell ablenken lässt? Mach dir eine Liste.

2: Mach´s konkret

Abnehmen, Konzentration, Sport machen – das sind alles Wünsche, keine Vorhaben. Wenn Du es wirklich, wirklich, wirklich willst, dann schreibe neben deine Vorsätze, WARUM du sie verwirklichen willst und WIE. Mach deine Vorsätze messbar und nachvollziehbar. Hilfreich sind Zwischenziele. Beispiele: "Ich gehe bis Ende Februar mindestens an einem, dann an mindestens zwei Tagen in der Woche für mindestens zehn Minuten laufen, weil ich im Sport nicht immer der Letzte sein will." Oder: "Ich konzentriere mich mindestens 20 Minuten auf eine Aufgabe, mache dann fünf Minuten Pause und danach geht es weiter, bis ich fertig bin. Wenn ich das geschafft habe, erhöhe ich auf 30 Minuten Lernzeit. So bin ich schneller fertig und habe mehr Freizeit."

3: Sei realistisch

Wenn du dir deine Ziele zu hoch steckst, kannst du nur scheitern. Du kennst dich am besten: Sei ein ehrlicher aber ehrgeiziger Realist. Das Erreichen eines Ziels muss schon mit Arbeit verbunden sein. Jede Woche einmal mit dem Hund Gassi gehen kann jeder. Jede Woche zweimal für eine Stunde ins Fitnessstudio oder Radfahren kostet schon mehr Überwindung.

Nimm dir auch nicht zu viele Vorsätze auf einmal vor. Je nach Größe und Aufwand für die Verwirklichung reichen zunächst ein bis zwei. Die anderen gehst du an, wenn du die ersten erfolgreich umgesetzt hast.

4: Zusammen stark sein

Behalte deine Ziele nicht für dich: Erst wenn du deinen Freunden erzählst, was du vorhast, kriegst du Unterstützung. Vielleicht will ja jemand mitmachen? Geteiltes Leid ist halbes Leid. Der Psycho-Nebeneffekt: Vor anderen will man nicht scheitern. Wenn du einen draufsetzen willst, erzählst du auch Leuten von deinen Vorsätzen, die du nicht leiden kannst. Vor denen willst du doch erst recht nicht scheitern, oder?

5: Erfolge feiern

Hast du ein Zwischenziel erreicht, klopf dir auf die Schulter – vielleicht auch mit einem kleinen Geschenk. Schau auf das Erreichte zurück. Du warst bis hierhin stark, du warst gut! Du wirst auch weiter stark sein.

6: Aus Misserfolgen lernen

Misserfolge sind normal. Du musst aus ihnen lernen: Warum ist dir das passiert, was kannst du künftig besser machen, gibt es Tricks? Hast du zum Beispiel im Stress vergessen, dass du Schokoriegeln entsagt hast, klebe dir ein Pflaster auf den Zeigefinger. Das Pflaster signalisiert dir schon beim Zugreifen: „Tu es nicht!“

Du kannst dir sicher sein: Wenn du nur einen deiner Vorsätze erfolgreich umsetzt, fällt die Verwirklichung weiterer Vorsätze leichter. Nichts macht erfolgreicher als Erfolg. Und Silvester 2016/17 kommt dir ein Spruch nicht mehr über die Lippen: "Ich habe dieses Jahr den Vorsatz, keine guten Vorsätze zu haben."

 

#Vorsätze: Verwirkliche deine guten Vorsätze und dir wird es (noch) besser gehen.

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