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Kinder erziehen erhöht den Rentenanspruch

Februar 2013 - Wer Kinder groß zieht, der vollbringt eine Leistung. Und dies sollte sich auch später in der Rente widerspiegeln. Jedoch zahlen viele Mütter  im Laufe ihres Lebens weniger in die Rentenkasse ein als Männer, weil meist sie wegen Kindererziehung ihre Erwerbstätigkeit häufig unterbrechen. Die Folge: weniger Rente im Alter. Um mehr Gerechtigkeit zu schaffen, bekommen Frauen die Kindererziehungszeiten ihrem Rentenkonto gutgeschrieben. Der Staat zahlt für die Erziehung eines Kindes drei Jahre lang in die gesetzliche Rentenversicherung ein. Diese Regelung gilt aber nicht nur für Mütter, sondern generell für denjenigen, der sich hauptsächlich um die Erziehung des Kindes kümmert, also auch für Väter. Die Erziehungszeit wirkt sich direkt auf die Höhe der Rente aus. Ein Jahr Kindererziehung steigert derzeit eure monatliche Rente in den alten Bundesländern um rund 28 Euro und in den neuen Bundesländern um rund 25 Euro.

Anrechnung muss beantragt werden

Damit euch die Kindererziehungszeit angerechnet wird, müsst ihr dies bei der Deutschen Rentenversicherung beantragen. Erzieht ihr gleichzeitig mehrere Kinder, zum Beispiel Zwillinge, oder bekommt ihr während der Erziehungszeit ein weiteres Kind, bedeutet dies für euch keinen Nachteil. Die Kindererziehungszeit verlängert sich dann um die Dauer, in der ihr euch gleichzeitig um mehrere Kinder gekümmert habt. 

Früh wieder arbeiten gehen ohne Nachteil

Wenn ihr in den ersten drei Lebensjahren eures Kindes wieder anfangt zu arbeiten, profitiert ihr nicht nur von dem zusätzlichen Verdienst, sondern bekommt auch die Kindererziehungszeit angerechnet.  Für mehr Einsatz gibt es auch mehr Rente: Die Kindererziehung wird bei der Rentenhöhe zusätzlich zu eurer Beschäftigung berücksichtigt.

Weitere Informationen

Broschüre "Kindererziehung: Ihr Plus für die Rente". Ihr könnt sie herunterladen unter www.deutsche-rentenversicherung.de.

 

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