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Kommt spät, aber gut

Die Rechte werdender Mütter werden gestärkt. Das kann auch dich betreffen.

Juni 2017 – Manche Ideen sind so simpel, da staunt man, dass da noch keiner
vorher auf die Idee gekommen ist. So wie jetzt: Die Regierung reformiert den
Mutterschutz. Der gilt ab Januar 2018 auch für Schülerinnen, Studentinnen und
Praktikantinnen, wenn das Praktikum Teil der Ausbildung ist. Auch sie profitieren
dann von einer sechswöchigen Schutzfrist vor der errechneten Geburt und einem
achtwöchigen Beschäftigungsverbot nach der Entbindung.

Ab sofort ändert sich auch, dass sich bei der Geburt eines behinderten Kindes oder
bei Mehrlingsgeburten die Schutzfrist auf zwölf Wochen nach der Geburt verlängert.
In dieser Zeit müssen Schülerinnen und Studentinnen nicht in die Schule oder an die
Uni. Arbeiten und Prüfungen dürfen die anderen schreiben.

Du darfst entscheiden

Jetzt kommt ein großes ALLERDINGS: Wenn du dich als frischgebackene Mutter fit
fühlst, kannst du auch vor Ablauf der Schutzfrist wieder in die Schule oder an die Uni
gehen oder dein Praktikum fortsetzen. Damit will die Bundesregierung das
Selbstbestimmungsrecht der Frauen stärken. Sie können am besten entscheiden,
was gut für sie ist. Der Gesetzgeber will, dass du keine Nachteile in Kauf nehmen
musst, weil du Mutter geworden bist.

Kind tut Rente gut

Genauso ist das auch bei der Rente: Wenn du ein Kind bekommst, vermerkt die
Deutsche Rentenversicherung auf deinem Rentenkonto Kindererziehungszeiten.
Grob gesagt tut die Rentenversicherung so, als ob du ein Durchschnittsverdiener
bist, der Beiträge in die Rentenversicherung zahlt (auch wenn du das gar nicht tust).
Das erhöht dann später deine Rente.


#Mutterschutz:
Schutzfristen greifen jetzt auch für Schülerinnen und Studentinnen.


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