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Prävention vor Reha vor Rente – Was soll das denn heißen?

Du denkst dir „Prävention – Was geht mich das an?“

Februar 2020 – Bei der Deutschen Rentenversicherung gilt das Motto: „Prävention vor Reha vor Rente“. Was bedeutet das? Wenn du aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten kannst, ersetzt die sogenannte Erwerbsminderungsrente dein Einkommen. Das sollte jedoch nicht der erste Schritt bei den kleinsten Anzeichen einer Krankheit sein. An dieser Stelle bist du gefordert. Noch bevor du dauerhaft krank wirst, solltest du einschreiten. Warte nicht, sondern tue aktiv etwas für deine eigene Gesundheit.

Was ist Prävention? Worauf zielt sie ab?

Wenn du bereits durch eine Krankheit oder Behinderung nicht mehr in der Lage bist zu arbeiten, kann dir eine Rehabilitationsmaßnahme helfen, wieder auf die Beine zu kommen. Jedoch musst du keineswegs so lange warten, bis dein Leben komplett durch eine Krankheit eingeschränkt wird.

Prävention setzt bereits vor der Rehabilitation ein.

Durch Prävention sollen Krankheiten und gesundheitliche Schäden erst gar nicht entstehen, indem ihnen frühzeitig entgegengewirkt wird. Das bedeutet, dass du z. B. mit Sport- und Ernährungsprogrammen oder erlernten Entspannungstechniken physischen und psychischen Krankheiten vorbeugen kannst.

Was sind die Voraussetzungen für eine Präventionsmaßnahme?

Wenn deine Gesundheit gefährdet ist, reichen in der Regel sechs Monate mit Pflichtbeiträgen für eine versicherte Beschäftigung oder Tätigkeit in den letzten zwei Jahren vor deinem Antrag aus, um die Voraussetzungen zu erfüllen. Damit ist gemeint, dass du schon sechs Monate gearbeitet und dabei Beiträge an die Deutsche Rentenversicherung gezahlt haben musst.

Wie kannst du dir den Ablauf vorstellen?

Dein Betriebs-, Werks- oder Hausarzt bescheinigt dir, dass du gesundheitliche Beeinträchtigungen hast oder bestimmten Belastungsfaktoren ausgesetzt bist. Anschließend nimmt dein Arbeitgeber, dein Arzt oder du selbst Kontakt mit der Deutschen Rentenversicherung auf, um einen Antrag auf Prävention zu stellen.

Wenn dein Antrag bewilligt wurde, beginnt die Prävention mit einer Initialphase in einer unserer Rehakliniken, in der du gründlich von einem Arzt untersucht wirst und individuelle Ziele für dich erarbeitest. Du besuchst Schulungen und lernst, wie du positiven Einfluss auf deine Gesundheit nehmen kannst.

In der zweiten Phase, der Trainingsphase, besuchst du ganz einfach in deiner Nähe verschiedene Kurse, um das Erlernte in deinen Alltag zu integrieren und deinen Präventionszielen einen Schritt näherzukommen. Dabei gewöhnst du dich daran, auf eine gesunde Ernährung zu achten, mehr Sport zu treiben und bei Bedarf auch Entspannungstechniken anzuwenden.

In der Eigeninitialphase bist du dann gefragt. Hier geht es darum, die neuen Strategien in deinem Leben zu einem festen Bestandteil zu machen.

Zu guter Letzt triffst du dich in der Auffrischungsphase mit einer Gruppe Gleichgesinnter, sprichst über aufgetretene Probleme und löst sie gemeinsam.

Kostet dich das etwas?

Die gesamten Kosten werden von der Deutschen Rentenversicherung übernommen. Auch eine Zuzahlung hast du nicht zu leisten.

Also, du siehst, Prävention geht dich sehr wohl etwas an!

Weitere Infos

Broschüre: Prävention – werden Sie aktiv

Prävention der Deutschen Rentenversicherung

 

 

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