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Schule und Studium: Was zählt für die Rente?

Mai 2013 - Stehst du kurz vor deinem Schulabschluss? Ob Abitur oder mittlere Reife – für die meisten geht es anschließend weiter. Doch was zählt für deine Rente während des Schulbesuchs oder des Studiums?

Es gibt Zeiten, in denen du keine Rentenbeiträge zahlst, diese Zeiten können aber trotzdem für deine spätere Rente angerechnet werden. Das gilt beispielsweise für Zeiten in denen du arbeitslos bist, wenn du  schwanger bist oder eine Fachschule besuchst.

Deine Schulzeit zählt mit

In Zeiten deiner schulischen Ausbildung zahlst du auch keine Beiträge. Diese Zeiten gelten aber als Anrechnungszeiten und zählen für die Rente. Für bestimmte Rentenarten musst du nämlich eine gewisse Anzahl an Rentenzeiten auf deinem Rentenkonto gesammelt haben – und da zählen Zeiten der schulischen Ausbildung mit. Auswirkungen auf die Rentenhöhe haben sie aber nicht.

Wenn du auf eine allgemeinbildende Schule, auf eine Fach- oder Hochschule gehst, oder an einer berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme teilnimmst, gilt diese Zeit ab dem 17. Lebensjahr als Anrechnungszeit. Allerdings werden dir maximal acht Jahre angerechnet.

Besuchst du also zum Beispiel nach deinem 17. Geburtstag noch drei Jahre das Gymnasium und studierst anschließend sieben Jahre an der Hochschule, so werden dir nur die drei Jahre auf dem Gymnasium und die ersten fünf Jahre deines Studiums von der Deutschen Rentenversicherung anerkannt.

Freiwillige Beiträge, um Lücken zu füllen

Für die übrigen Jahre deiner schulischen Ausbildung kannst du aber freiwillige Beiträge in die Rentenversicherung einzahlen. Damit schließt du Lücken in deinem Rentenkonto. Das geht, bis du 45 Jahre alt bist. Du musst dafür einen Antrag stellen.

Aber auch für Schulzeiten zwischen dem 16. und 17. Lebensjahr ist das möglich.

Guck dir dazu auch unsere Übersicht Rentenkonto: Meine Sammelleidenschaft oder das FAQ: Studium und Rente an.

Weitere Informationen unter:

www.deutsche-rentenversicherung.de

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