Rentenblicker - Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung

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Sozial engagiert und zugleich versichert

Dezember 2013 - Erste Eindrücke vom Berufsleben sammeln, euch sozial engagieren, andere Länder und Kulturen entdecken – das könnt ihr nach der Schule zum Beispiel mit einem freiwilligen sozialen Jahr (fsj) , einem freiwilligen ökologischen Jahr (föj) oder beim Bundesfreiwilligendienst (bfd). Wichtig für euch: Diese Zeit zählt auch für die Rente. Als Beschäftigte bekommt ihr von eurem Arbeitgeber ein Taschengeld. Außerdem gibt es oft kostenlos Unterkunft und Essen. Daraus wird dann der Rentenversicherungsbeitrag errechnet, den euer Arbeitgeber in voller Höhe für euch zahlt. Auch wenn ihr euch für einen freiwilligen Wehrdienst (fwd) entscheidet, übernimmt der Arbeitgeber – in diesem Fall der Bund – die Beiträge für euch.
 
Selbstverständlich seid ihr während der Freiwilligendienste arbeitslosen-, kranken-, pflege- und unfallversichert wie ein Arbeitnehmer. Auch hierfür zahlt der Arbeitgeber die Beiträge in voller Höhe für euch. Außerdem wird euer Engagement bei der sogenannten Wartezeit anerkannt. Die Wartezeit ist der Fachbegriff für die Zeit, die man mindestens versichert sein muss, um Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung in Anspruch nehmen zu können.

Übrigens: Wenn ihr zusätzlich zu eurem freiwilligen Dienst einen Nebenjob habt, gelten die Minijob-Regelungen, die ihr hier noch einmal lesen könnt.

Habt ihr noch Fragen zu den Freiwilligendiensten? Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Deutschen Rentenversicherung in den Auskunfts- und Beratungsstellen und am kostenlosen Servicetelefon unter 0800 1000 4800 beraten euch gerne.

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