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Ein Planet ohne SoFa

Wie sähe die Welt nur ohne Sozialversicherungsfachangestellte aus? Andrijana hätte nicht ihren Traumjob.

August 2016 – Andrijana geht schon mit Anfang 20 in Rente – als Sozialversicherungsfachangestellte, kurz Sozifa oder etwas witziger SoFa, bei der Deutschen Rentenversicherung (DRV). „Mit sechs Jahren wollte ich Kinderärztin werden, aber dann kam die erste Spritze und ich änderte meine Meinung“. Von der Arbeitsagentur bekam sie den Tipp, sich um eine Ausbildung zur Sozialversicherungsfachangestellten zu bewerben. „Ich wusste gar nicht, was die Rentenversicherung alles macht. Nachdem ich mich informiert hatte, merkte ich, dass die Arbeit eigentlich richtig interessant ist.“

Bei der DRV gibt es viele verschiedene Abteilungen. Andrijana arbeitet in der „Allgemeinen Sachbearbeitung“. Dort betreut sie viele junge Unternehmensgründer. Das macht Spaß. „Einige von ihnen sind so alt wie ich oder nur knapp älter.“

Generell räumt sie mit dem Vorurteil auf, bei der Rentenversicherung habe man nur mit Rentnern zu tun: „Auch junge Leute zahlen in die Rentenversicherung ein“, erklärt die 22-Jährige. „Nach spätestens fünf Jahren im Beruf erhalten alle auch eine Information über ihre künftige Rente.“

Von Planeten und Programmen

Neben der Arbeit bei der Rentenversicherung gibt es Blockunterricht in der Berufsschule. Zudem gehören bei der DRV viele interne Lehrgänge zur Ausbildung dazu, in denen es um die verschiedenen Gesetze zur Sozialversicherung geht. „Unsere Programme rechnen ja alles automatisch. Wir lernen dennoch selbst zu rechnen, damit wir wissen, was das Programm macht.“

Bei den Lehrgängen habe sie viel Spaß gehabt. „Für das Verständnis werden auch Spiele genutzt. Zum Beispiel stellten wir uns am ersten Tag vor, einen Planeten ohne Sozialversicherung entdeckt zu haben. Wir sollten uns dann ausdenken, wie man die Menschen dort absichern könnte“, erinnert sie sich lachend. Sozialversicherung ist ein komplexes Themengebiet. „Es war am Anfang schwierig reinzukommen, aber durch den Theorieunterricht ging es dann doch schnell“.

Auf eigenen Beinen stehen

Als private Rentenberaterin von Familie und Freunden sieht sie sich nach ihrer Ausbildung nicht. „Viele Fragen sind zu speziell, um sie allgemeingültig beantworten zu können. Ich verweise sie dann an unsere Auskunfts- und Beratungsstellen.“ Durch die Ausbildung habe sie vor allem gelernt, auf den eigenen Beinen zu stehen. „Ich kannte niemanden hier und musste auf die Leute zugehen. Dadurch wurde ich selbstbewusster und sicherer.“

Die Arbeit ist aber nicht das Einzige in Andrijanas Leben. Wenn sie nicht im Büro ist, spielt sie sehr gerne Tennis. Das sei mit den Arbeitszeiten auch gut vereinbar. Und auch für ihren kleinen Bruder habe sie dann noch genug Zeit. Mal sehen, vielleicht geht auch er schon direkt nach der Schule in Rente.

 

#Sozialversicherungsfachangestellte/r (Fachrichtung gesetzliche Rentenversicherung): Dreijähriger anerkannter Ausbildungsberuf bei der Deutschen Rentenversicherung

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