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Mal richtig WWOOFen

Raus aus der Stadt, raus aufs Land. Werde weltweit Helfer in der Bio- Landwirtschaft.

Juli 2017 – Du bist Fan von Bio-Produkten? Und du hast Lust, die Welt zu bereisen? Dann ist WWOOFing was für dich! WWOOF steht für „World-Wide Opportunities On Organic Farms“ und ist ein Netzwerk, das Interessierte mit Besitzern kleiner ökologischer Bauernhöfe und Selbsterzeugern zusammenbringt.

Bitte nicht verwechseln mit Ferien auf dem Bauernhof, wie du sie mit deiner Familie kennst. Du bist als aktiver Helfer gefragt, kümmerst dich um artgerechte Tierhaltung, ökologischen Land- und Gartenbau und fährst die Ernte deiner Arbeit buchstäblich selber ein.

Das ist aber keine Einbahnstraße, denn auch du bringst etwas für deine Gastgeber mit. Nämlich neue Ideen und deine Erfahrungen. Es geht um ein gemeinsames Erleben und Austauschen. Ein Arbeitsverhältnis besteht zwischen beiden Seiten nicht. Für deine Hilfe erhältst du Unterkunft und Verpflegung.

Liste verrät WWOOF-Höfe

Ein Mindest- oder Höchstalter musst du beim WWOOFen nicht beachten. Wer nicht volljährig ist, braucht eine Erlaubnis der Eltern. Vorkenntnisse in der Landwirtschaft oder im Gartenbau sind nicht nötig. Wichtig ist nur, dass du interessiert, neugierig und aufgeschlossen bist.

Zum WWOOFen kommst du über die Landes-Organisationen (siehe http://wwoof.net). Willst du hier bleiben, bekommst du für 20 Euro von WWOOFDeutschland die Onlineliste „Höfe in Deutschland“ mit Kontaktdaten und Beschreibungen (www.wwoof.de). Mit dem Geld finanziert die Organisation ihre Verbandsarbeit.

Hast du einen Hof gefunden, nimm im Vorfeld Kontakt auf

  • und besprich, wann du zum „wwoofen“ kommen kannst,
  • zu welcher Jahreszeit es am interessantesten ist,
  • was der Hof alles macht und
  • bei welchen Arbeiten deine Hilfe gefragt ist.

Manchmal kann man auch bei ganz konkreten Projekten, wie dem Wiederaufbau eines Stalls in Lehmbauweise oder beim Bau eines Teiches helfen.

Tipp: Viele WWOOFer haben Videos auf YouTube hochgeladen (Suchwort „wwoofing“) – eine super Inspirationsquelle!

An den Versicherungsschutz denken

Vorher klären solltest du auch deinen Versicherungsschutz – über die Organisation bist du nämlich nicht versichert. Ist der angestrebte Hof bei der Berufsgenossenschaft gemeldet, hast du bei Arbeitsunfällen automatisch den Schutz der Unfallversicherung. Das gilt aber nicht für alle WWOOF-Höfe. Wenn du ins Ausland gehst, solltest du eine Auslandsreisekrankenversicherung abschließen.


#WWOOF: Beim WWOOFen kannst du über Mitarbeit auf Bauernhöfen und bei Selbsterzeugern Erfahrungen und Wissen über ökologische Landwirtschaft sammeln.


#WWOOF #Bauernhof #Selbsterzeuger #Bio


PS: Wenn du Azubi bist und es dich ins Ausland zieht – lies diesen Artikel

 

 

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