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So nah, so gut, so glücklich

August 2017 – Andere fahren in die Ferne. Wir haben die besucht, die diese Ferien zu Hause bleiben. Und keiner ist deprimiert …

Diesen Sommer mal nicht den klassischen Strandurlaub im Ausland verbringen? Ein paar von euch geht es gerade genauso. Kein Grund, sich den Sommer vermiesen zu lassen. Wir haben unsere Reporterin Leyla zu vier Daheimgebliebenen geschickt.

Bene (22) flutet Straßen mit Musik

Mit Bene geht es hoch hinauf: rauf in den 5. Stock, auf seinen Balkon. Hier über den Dächern seiner Stadt verbringt er den Sommer am liebsten mit seinem Saxophon. Immer wieder schauen Passanten irritiert um sich und suchen nach dem Musiker, dessen harmonische Melodien die Straßen durchfluten. Manchmal muss ich selbst so sehr lachen, dass ich beim Fotografieren aufpassen muss, nicht aus dem Fenster zu fallen. Für Bene ist sein Balkon mit Abstand der schönste und ausgefallenste Ort, um sich im Sommer musikalisch auszuleben. Die verdutzten Blicke der vorbeilaufenden Passanten bringen dabei natürlich den größten Spaß.

Tania (22) surft durch Köln

Die Studentin erzählt mir, dass sie in den Sommermonaten normalerweise immer ins Ausland fährt, um zu surfen. Dieses Jahr hat sie dafür keine Zeit, da sie ganz frisch umgezogen ist. Ich begleite Tania auf das Skate- und Surffestival Köln und es dauert gar nicht lange, da springt sie auf ein Indoboard, auf dem man seine Balance trainieren kann. Kein Wunder, dass sie dabei eine wirklich gute Figur macht. Jetzt ist es gar nicht mehr so schlimm, dass es mit dem Surfen dieses Jahr nicht klappt. Denn surfen kann man auch in Köln …

Christopher (19) schickt Räder auf die Reise

Den Sommer gemütlich am Strand verbringen? Nichts für Christopher! Diesen Sommer hat er einen Ferienjob in der Versandabteilung eines Fahrradladens. Der Schüler nutzt die Sommerferien, um sich in verschiedenen Betrieben umzusehen und sich noch vor dem Abitur beruflich zu orientieren. Ich staune nicht schlecht, als er mir das erzählt. Meine Ungläubigkeit bleibt nicht unbemerkt. Schnell ergänzt er, dass er nach seinem Abitur von seinem gesparten Geld ins Ausland reisen will und als Volunteer arbeiten möchte. Auf einen Urlaub verzichten, um sich was Großes zu leisten – mit dieser Aussicht kann man auch mal daheim bleiben.

Berfin (20) braucht nur Bücher

Das kleine Literatur-Café um die Ecke ist Berfins absoluter Lieblingsort. Während ihre Freundinnen den Sommer im Süden verbringen, macht sie es sich richtig gemütlich und durchwälzt sämtliche Bücher, die in dem Café frei zur Verfügung stehen. Verträumt blickt sie aus dem Fenster und erzählt mir, dass es für sie nichts Schöneres gibt als den Geruch eines aufgeschlagenen Buches und das stille Beobachten des sommerlichen Treibens auf den Straßen. An diesem ruhigen Ort vergisst sie jeglichen Alltagsstress und genau das bedeutet es für sie, Sommerferien zu Hause zu erleben.

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