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Zwischen Kitsch und Gemütlichkeit

Dezember 2015 – Mal ehrlich: Freut ihr euch auf Weihnachten? Oder seid ihr froh, wenn die Feiertage schnell vorübergehen? Wir haben bei euch nachgefragt – selbstverständlich auf einem Weihnachtsmarkt.

Sophie Beck (Studentin der Volkswirtschaftslehre aus Ulm), 21 Jahre:

"Ich könnte keinesfalls auf Weihnachten verzichten. Auf das ganze Konsumtamtam sehr wohl, nicht aber auf die besinnlichen Momente mit meiner Familie. Wenn wir an diesem Tag zusammenkommen, werden bewusst alle familiären, aber auch weltpolitischen Probleme ausgeklammert. Das Schöne soll überwiegen in der Heiligen Nacht. Ärger und Frust gibt es übers Jahr schließlich genug."

Nadeshda Bauerfeind (Industriekauffrau aus Berlin),
25 Jahre:

"Leider bin ich mit meinen Geschenken immer sehr spät dran. Ich nehme mir zwar jedes Jahr vor, früher auf die Suche zu gehen, schaffe es dann aber doch nicht. Trotz Zeitdruck versuche ich etwas Individuelles für jeden Beschenkten zu finden und gehe mit diesem Vorsatz am letzten Wochenende vor Weihnachten auf Geschenkejagd."

Tom Breitfeld (Agrarwissenschafts-Student aus Ingolstadt), 22 Jahre:

"Ich bin schon mit 16 von zu Hause ausgezogen, da ich Leistungssport in einem Förderzentrum mit angeschlossenem Internat betreibe. An Weihnachten freue ich mich daher vor allem, meine ganze Familie wiederzusehen. Wir sind fünf Geschwister und feiern immer im Haus meiner Eltern. Jedes Jahr darf sich ein anderes Kind etwas Leckeres zum Essen wünschen. Ich tanze meistens aus der Reihe und bevorzuge „Ruhrpott Carpaccio“, also Currywurst mit Pommes."

Patrick Laschütza (Altenpflege-Azubi aus Würzburg),
17 Jahre:

"Auf Weihnachten kann ich nicht verzichten, weil so viele schöne Erinnerungen aus der Kindheit damit verbunden sind. Es geht mir überhaupt nicht ums Materielle. Das Zwischenmenschliche und der Frieden sind die Geschenke. Daher möchte ich selbst nicht beschenkt werden und verschenke auch nichts. "

Maria Mandel (angehende Erzieherin aus Würzburg),
19 Jahre:

"An Weihnachten stört mich überhaupt nichts, schlimm ist der künstlich erzeugte Stress durch die Werbung. Das geht schon in der Vorweihnachtszeit los, wenn in den Geschäften überall Gedränge herrscht. Es wäre wichtiger, dass sich die Menschen daran erinnern, was wirklich zählt: Freundschaft, Liebe und Zusammenhalt. "

Franz Peters (technischer Produktdesigner aus Faulbach am Main), 20 Jahre:

"Leider habe ich in den letzten Jahren mit meinen Weihnachtsgeschenken ziemlich danebengelegen. Und das, obwohl ich mir Gedanken gemacht habe. Inzwischen mache ich es anders: Ich verschenke Gutscheine, die ich individuell bastle oder gestalte. Das war im letzten Jahr der Hit und wird dieses Mal auch so gemacht. "

Lisa Scheder (Abiturientin aus Dipbach), 19 Jahre:

"Weihnachten ist für mich das schönste und positivste Fest des ganzen Jahres. Mir fällt dazu sofort der warm-süßliche Duft von Punsch mit vielen Gewürzen ein. Eine sehr schöne Tradition gibt es bei uns im Ort: Dort trinkt man am späten Nachmittag des heiligen Abends zusammen mit der Familie und guten Freunden Punsch und schaut sich das Krippenspiel vor der Kirche an. Die Attraktion sind seit jeher die lebenden Tiere bei der Aufführung. "

Thorsten Hammel (Azubi zum Mechatroniker aus Iphofen), 17 Jahre:

"Weihnachten verbinde ich mit gutem Essen, gemütlichem Beisammensein und einem festen Ablauf: Wir ziehen uns alle festlich an. Danach machen wir gemeinsam verschiedene Toasts, unterhalten uns und es werden Weihnachtslieder gespielt. Mein Favorit ist übrigens der Toast Hawaii. Im Anschluss gibt es selbstgemachten Glühwein mit selbstgebackenen Plätzchen von meiner Mutter. Schließlich gehen wir alle gemeinsam in die Kirche zur Mitternachtsmesse. "

Pascal Eichner (Schreiner aus Bolzhausen), 23 Jahre:

"Die Geschenke sind seit meiner Kindheit das Beste an Weihnachten. Früher war ich derjenige, der die meisten Geschenke bekommen hat. Inzwischen ist es für mich die größte Freude, wenn ich mit meiner Auswahl richtig lag und der Beschenkte sich aufrichtig freut. Dazu muss man übrigens nicht immense Summen ausgeben. Es kommt darauf an, übers Jahr hinweg aufzupassen und sich zu notieren, mit was man jemandem eine Freude machen kann. "

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