Rentenblicker - Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung

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Glossar

Wenn du anfängst, dich mit dem Thema Rente zu beschäftigen, tauchen auf einmal viele Begriffe auf, die du vielleicht noch nicht kennst. Umlageverfahren oder Rentenformel zum Beispiel. Diese und weitere Worte wollen wir dir im Glossar erklären.
Du bist über einen Begriff gestolpert, der im Rentenblicker-Glossar noch fehlt? Dann melde dich übers Kontaktformular bei uns! Wir helfen dir gerne und sorgen dafür, dass du den Durchblick behältst. 

Buchstaben

Altersgrenze

Die Altersgrenze ist der Zeitpunkt, zu dem du in die Altersrente gehen kannst. Für dich liegt diese Grenze aktuell bei 67 Jahren. Unter bestimmten Voraussetzungen kannst du auch früher in Rente gehen. Deine Rente kann dann aber um einen Abschlag gemindert werden, und du bekommst weniger Geld.

Altersrente

siehe Renten/Rentenarten

Altersvorsorge

siehe Zusätzliche Altersvorsorge

Ambulante Reha

Wenn du im Laufe deines Berufslebens schwer oder chronisch krank wirst, kannst du bei der Deutschen Rentenversicherung eine Reha beantragen. Die Reha soll dir helfen, wieder fit zu werden, damit du wieder gut im Alltag und im Berufsleben zurechtkommst. Dafür musst du aber nicht unbedingt in eine Reha-Klinik. In vielen Fällen kannst du auch eine ambulante Reha machen. Das heißt du gehst morgens in eine Klinik, aber die Abende und das Wochenende verbringst du zu Hause. Das macht vor allem Sinn, wenn du kleine Kinder hast oder es bei deinem Krankheitsbild wichtig ist, dass du lernst, wie du im Alltag klar kommst. Bei welchen Krankheiten eine ambulante Reha besser ist, klärt die Deutsche Rentenversicherung mit den Patienten. Eine Reha dauert in der Regel drei Wochen. Ambulante Reha beantragt man genauso wie stationäre.  

Antrag

Altersrente, Erwerbsminderungsrente, Waisenrente, Reha: Leistungen der Rentenversicherung gibt es nur auf Antrag. Das heißt du musst einen entsprechenden Antrag ausfüllen und an die Rentenversicherung schicken. Wenn du Hilfe beim Ausfüllen brauchst, kannst du ein Beratungsgespräch bei der Deutschen Rentenversicherung vereinbaren. Alle Anträge gibt es zum Herunterladen auf der Internetseite der Deutschen Rentenversicherung, einige Anträge kannst du aber auch direkt online stellen.

Arbeitgeber

Dein Arbeitgeber zahlt dir dein Gehalt und die Hälfte der Beiträge zur Rentenversicherung. Das Geld zieht er direkt von deinem Bruttolohn ab.

Auch das Geld an die Krankenversicherung sowie die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung und Pflegeversicherung zahlt der Arbeitgeber zur Hälfte.

Arbeitslosenversicherung

Die gesetzliche Arbeitslosenversicherung ist Teil der Sozialversicherung in Deutschland. Sie springt ein, wenn du deine Arbeit verlierst und zahlt dir dann ein Arbeitslosengeld. Wie hoch das ist, hängt davon ab, wie viel du vorher verdienst hast. Dafür zahlst du als Arbeitnehmer von deinem Bruttogehalt einen Beitrag zur Arbeitslosenversicherung. Zurzeit sind das 2,5 Prozent. Die Hälfte davon zahlst du, die andere Hälfte dein Arbeitgeber. Träger der Arbeitslosenversicherung ist die Bundesagentur für Arbeit.

Arbeitsunfall

Ein Arbeitsunfall ist ein Unfall, der dir als Arbeitnehmerin oder Arbeitnehmer während der Arbeitszeit oder auf dem Weg zur Arbeit passiert. Dafür bist du über die gesetzliche Unfallversicherung abgesichert, für die dein Arbeitgeber jeden Monat Beiträge zahlt.

Atypische Beschäftigung

Als normale Beschäftigung gilt ein unbefristetes Arbeitsverhältnis in Vollzeit. Alles, was davon abweicht, wird atypische Beschäftigung genannt. Dazu gehören Teilzeitarbeit mit weniger als 20 Stunden in der Woche, Minijobs und Midijobs, befristete Arbeitsverträge und Leiharbeit, selbst wenn sie in Vollzeit stattfindet. Sie alle gelten als atypisch, weil sie in der Regel nicht ausreichen, um dauerhaft den eigenen Lebensunterhalt zu finanzieren. Außerdem haben diese Beschäftigungsformen Einfluss auf die spätere Rente: Wer nicht dauerhaft oder wenig arbeitet, zahlt auch weniger Beiträge in die Rentenversicherung und bekommt im Alter eine geringere Rente.

Ausbildung

Als Auszubildender zahlst du Beiträge in die Rentenversicherung. Bis zu drei Jahre deiner Ausbildungszeit bekommst du für deine spätere Rente höher bewertet.
Mehr Infos findest du in der Broschüre "Berufsstarter und ihre Sozialversicherung".
Übrigens: Mit der Riester-Rente zu starten, lohnt sich jetzt besonders für dich, dank Berufseinsteigerbonus.

Auskunfts- und Beratungsstellen

Die Deutsche Rentenversicherung betreibt an vielen verschiedenen Standorten Auskunfts- und Beratungsstellen. Dort helfen dir Expertinnen und Experten in allen Fragen rund um Rente und Altersvorsorge weiter. Sie beraten dich, füllen mit dir Anträge aus oder informieren dich über deine Altersvorsorge. Die Beratung ist kostenlos und unabhängig. Einen Termin kannst du online vereinbaren.

Ausland

Wenn du deine Ausbildung im Ausland machst oder in einem anderen Land arbeitest, hat das Auswirkungen auf deine Rente in Deutschland: Du sammelst Rentenansprüche im jeweiligen Land, die Rente kannst du dann später aber trotzdem in Deutschland bekommen. Für die EU, den europäischen Wirtschaftsraum und die Schweiz regelt dies das europäische Sozialrecht. Mit vielen anderen Staaten außerhalb Europas hat Deutschland Sozialversicherungsabkommen geschlossen. Das gilt auch für Menschen aus dem Ausland, die in Deutschland arbeiten. Sie bekommen ihre in Deutschland erworbenen Rentenansprüche auch ins Ausland gezahlt. Darum kümmern sich "Verbindungsstellen der Deutschen Rentenversicherung."

Auszubildende/r

Auszubildender bist du so lange, wie du einen Beruf erlernst. Auch in der Berufsausbildung musst du Rentenbeiträge zahlen. Weitere Informationen zum Start ins Berufsleben findest du in der Broschüre "Berufsstarter und die Rente" auf den Seiten der Deutschen Rentenversicherung.

Rentenblicker: Profile im Überblick