Rentenblicker - Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung

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Glossar

Wenn du anfängst, dich mit dem Thema Rente zu beschäftigen, tauchen auf einmal viele Begriffe auf, die du vielleicht noch nicht kennst. Umlageverfahren oder Rentenformel zum Beispiel. Diese und weitere Worte wollen wir dir im Glossar erklären.
Du bist über einen Begriff gestolpert, der im Rentenblicker-Glossar noch fehlt? Dann melde dich übers Kontaktformular bei uns! Wir helfen dir gerne und sorgen dafür, dass du den Durchblick behältst. 

Buchstaben

Selbstverwaltung

In der Deutschen Rentenversicherung entscheiden Versicherte, Rentner und Arbeitgeber über die wichtigen Fragen der Rente und der Rehabilitation. Alle sechs Jahre werden in der Sozialwahl die Vertreter der Versicherten, Rentner und Arbeitgeber gewählt. Die nächste Sozialwahl findet 2023 statt. Deine Interessen werden dann von diesen ehrenamtlichen Mitgliedern in der Vertreterversammlung und im Vorstand der Rentenversicherung wahrgenommen.

Sozialgeheimnis

siehe Datenschutz

Sozialgesetzbuch

Im Deutschen Sozialgesetzbuch stehen all die Gesetze, die das Sozialrecht regeln. Dazu gehören zum Beispiel die Rentenversicherung, Krankenversicherung, Kinder- und Jugendhilfe, Grundsicherung, Arbeitslosengeld und die Teilhabe behinderter Menschen. Im Sozialgesetzbuch ist also auch geregelt, wie das Rentensystem in
Deutschland funktioniert, wer unter welchen Bedingungen welche Rente bekommt und wer Anspruch auf Reha hat. Jedes Thema wird in einem von insgesamt zwölf Sozialgesetzbüchern behandelt. Wenn es Gesetzesänderungen gibt, wird das Sozialgesetzbuch aktualisiert.

Sozialversicherung

Die gesetzliche Sozialversicherung sichert Menschen in Deutschland gegen die verschiedenen Risiken des Lebens ab. Sie besteht aus fünf Zweigen: Das sind: Rentenversicherung, Arbeitslosenversicherung, Krankenversicherung, Unfallversicherung und Pflegeversicherung. Die Sozialversicherung schützt ihre Versicherten unter anderem vor Einkommensausfall durch Krankheit, Unfall, verminderte Erwerbsfähigkeit, Alter und Arbeitslosigkeit. Außerdem trägt sie die Kosten von Pflegebedürftigkeit. Mitglieder sind Arbeitnehmer, aber zum Beispiel auch Kinder, Rentner, Arbeitslose und einige Selbstständige. Was die Sozialversicherung dir bringt, erfährst du in der Broschüre „Berufsstarter und ihre Sozialversicherung".

Sozialversicherungsnummer

Jeder Arbeitnehmer hat eine persönliche Sozialversicherungsnummer. Sie ist vergleichbar mit einer Kontonummer. Unter dieser Versicherungsnummer sammelt die Deutsche Rentenversicherung unter anderem alle Daten für deine spätere Rente. Die Nummer steht auf dem Sozialversicherungsausweis, den du bekommst, sobald dein Arbeitgeber dich bei der Krankenkasse angemeldet hat. Das passiert, sobald du deinen ersten sozialversicherungspflichtigen Job hast.

siehe auch Versicherungsnummer

Studium

Wenn du an einer Uni oder einer Fachhochschule eingeschrieben und mindestens 17 Jahre alt bist, bringt die Zeit deines Studiums etwas für deine spätere Rente. Das gilt, obwohl du als Studierender nicht unbedingt Beiträge in die Rentenversicherung zahlst. Selbst wenn du dein Studium nicht abschließt, kannst du dir insgesamt maximal acht Jahre für Schul- und Studienzeiten für die Rente anrechnen lassen. Übrigens: Um deine Rente zu erhöhen, kannst du für Zeiten ab deinem 16. Lebensjahr, die dir nicht angerechnet werden, freiwillige Beiträge nachzahlen, bis du 45 Jahre alt bist.

Mehr Infos dazu und welche Regeln gelten, wenn du während deines Studiums arbeitest, findest du in der Broschüre "Tipps für Studenten: Jobben studieren".

Rentenblicker: Profile im Überblick