Rentenblicker - Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung

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Glossar

Wenn du anfängst, dich mit dem Thema Rente zu beschäftigen, tauchen auf einmal viele Begriffe auf, die du vielleicht noch nicht kennst. Umlageverfahren oder Rentenformel zum Beispiel. Diese und weitere Worte wollen wir dir im Glossar erklären.
Du bist über einen Begriff gestolpert, der im Rentenblicker-Glossar noch fehlt? Dann melde dich übers Kontaktformular bei uns! Wir helfen dir gerne und sorgen dafür, dass du den Durchblick behältst. 

Buchstaben

Übergangsbereich

Wenn dein Bruttoeinkommen im Übergangsbereich zwischen 450,01 Euro und 1.300 Euro im Monat liegt, musst du nicht die vollen Beiträge zur Sozialversicherung zahlen. Mit dieser Regelung will der Gesetzgeber Menschen mit geringem Einkommen entlasten. Für Azubis gilt diese Regelung allerdings nicht.

Beiträge zur Sozialversicherung werden in diesem Bereich nur von einem Teil deines Arbeitsentgelts berechnet. Der beitragspflichtige Anteil wächst, je höher dein Gehalt ist. Die Sozialabgaben für dich fallen dadurch geringer aus, dein Arbeitgeber muss aber den vollen Anteil an Sozialversicherungsbeiträgen für dich zahlen. Und du hast in diesem Übergangsbereich einen Vorteil: Auch für deine reduzierten Sozialbeiträge bekommst du die volle Rente.

Übergangsgeld

Die Deutsche Rentenversicherung zahlt Übergangsgeld als Ersatz für Arbeitslohn und Gehalt an ihre Versicherten, wenn sie nach einer Krankheit an einer Reha-Maßnahme teilnehmen, um wieder fit für den Job zu werden. Das gilt auch für Menschen, die mit einer Behinderung ins Arbeitsleben starten. Wie hoch das Übergangsgeld ausfällt, hängt vom Nettogehalt des Patienten ab. Und es gibt mit der Bundesagentur für Arbeit und den Berufsgenossenschaften auch andere Träger der Sozialversicherung, die Übergangsgeld zahlen.

Übergangszeiten

Als Übergangszeit wertet die Deutsche Rentenversicherung die Zeit zwischen Schulende und dem Beginn deiner Ausbildung oder deines Studiums. Diese Zeiten werden für deine spätere Rente auf deinem Rentenkonto angerechnet. Die Deutsche Rentenversicherung zählt sie automatisch, wenn der Übergang zwischen Schule und Ausbildung nicht länger als vier beziehungsweise fünf Monate dauert. Wenn der Zeitraum länger ist, meldest du dich am besten bei der Bundesagentur für Arbeit als „ausbildungsplatzsuchend“. Denn Zeiten, in denen du zwischen 17 und 25 Jahre alt bist und dich um einen Ausbildungsplatz bemühst, zählen als Anrechnungszeiten auch für deine spätere Rente.
Mehr dazu erfährst du im Erklärvideo Übergangszeiten.

Umlageverfahren

Die gesetzliche Rentenversicherung finanziert sich über das Umlageverfahren. Das bedeutet, dass deine Beiträge gleich an die Rentner von heute ausgezahlt werden. Deine Beiträge werden also nicht wie beim Kapitaldeckungsverfahren langfristig angelegt. Durch deine Beiträge erwirbst du selbst einen Anspruch auf eine Rente im Alter, die dann von der nächsten Generation finanziert wird. Das nennt man auch den Generationenvertrag.

Hier geht's zum Erklärvideo zum Umlageverfahren.

Unfallversicherung

Die gesetzliche Unfallversicherung ist einer der fünf Zweige der Sozialversicherung in Deutschland. Sie springt ein, wenn du auf der Arbeit oder auf dem Weg dorthin einen Unfall hattest oder durch die Arbeit krank geworden bist. Sie zahlt deine Behandlung, eine eventuell nötige Reha und im schlimmsten Fall auch eine Rente. Beiträge zur gesetzlichen Unfallversicherung zahlt dein Arbeitgeber. Neben der gesetzlichen gibt es auch private Unfallversicherungen. Die kannst du bei Versicherungsunternehmen abschließen und musst dafür Beiträge zahlen. Die Versicherung zahlt meistens nur, wenn du durch einen Unfall bleibende Schäden davongetragen hast.

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